Daten
Produktionsland, Jahr
BRD, 1966
Länge
2394 m, 88 min
Format
35 mm 1:1,37
Bild/Ton
s/w, Ton
FSK
ab 16 Jahre / feiertagsfrei: Nr. 36325, 22. September 1966
Uraufführung
Venedig: 05. September 1966 ausgezeichnet mit Silberner Löwe
Drehorte
Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden, München
Förderung
Kuratorium Junger Deutscher Film (Wiesbaden) (100.000,– DM), Bundesministerium des Innern (BMI), Bonn (Drehbuchprämie 200.000,– DM)
Cast
Anita G.
Alexandra Kluge
Richter
Hans Korte
Bewährungshelferin
Edith Kuntze-Peloggio
Frau Budek
Palma Falck
Geistlicher
Ado Riegler
Chef der Plattenfirma
Josef Kreindl
Frau des Chefs
Käthe Ebner
Junger Mann
Peter Staimmer
Professor
Hans Brammer
Fallschirmjäger
E. O. Fuhrmann
Herr
Karl-Heinz Peters
Kindsmutter
Ursula Dirichs
Ministerialrat Pichota
Günther Mack
Frau Pichota
Eva-Maria Meineke
Geschäftsführer des Pelzgeschäftes
Fritz Werner
Zimmermädchen
Hedwig Wissing
Hoteldirektor
Nathan Gnath
Zimmerwirtin
Maria Schäfer
Ordentlicher Professor
Harald Patzer
Universitätsassistent
Alfred Edel
Hotelportier
Gottfried Gerhard Bowin-Schlegel
Hundedresseur
Adam Delle
Zimmerwirtin
Ingeborg Werneth
Generalstaatsanwalt
Fritz Bauer
Krankenschwester im Gefängnis
Irma Kolmhuber
Fürsorgerin im Gefängnis
Erna Bepperling
Sprecher
Alexander Kluge
Crew
Regie
Alexander Kluge
Drehbuch
Alexander Kluge
Vorlage: Alexander Kluge (Erzählung "Anita G." aus dem Band "Lebensläufe")
Vorlage: Alexander Kluge (Erzählung "Anita G." aus dem Band "Lebensläufe")
Script
Ingeborg Pressler
Kamera
Edgar Reitz (Bildgestaltung)
Kameraassistenz
Thomas Mauch
Schnitt
Beate Mainka-Jellinghaus
Produzent
Alexander Kluge
Produktionsleitung
Werner Leckebusch
Produktionsfirma
Kairos Film (München)
Independent Film GmbH (Berlin/West)
Independent Film GmbH (Berlin/West)
Aufnahmeleitung
Werner Leckebusch
Bernd Hoeltz
Bernd Hoeltz
Schnittassistenz
Maximiliane Mainka
Ton
Klaus Eckelt
Heinz Pusl
Hans-Jörg Wicha
Heinz Pusl
Hans-Jörg Wicha
Inhalt
Der Film erzählt Anitas G.s Versuch in der Bundesrepublik Fuß zu fassen.
1937 in Leipzig als Kind jüdischer Eltern geboren, wächst sie nach deren Rückkehr in der DDR auf und arbeitet dort als Telefonistin. Nach ihrer Flucht in den Westen wird sie Krankenschwester, begeht jedoch einen Diebstahl und wird zu Bewährung verurteilt. Sie entzieht sich ihrer Bewährungshelferin und zieht in eine andere Stadt.
Bei einer Plattenfirma wird sie Geliebte ihres Chefs, der sie schließlich zugunsten seiner Ehefrau anzeigt. Auch ihren nächsten Job als Zimmermädchen verliert sie aufgrund eines ihr unterstellten Diebstahls. Ihr Versuch, sich an der Universität einzuschreiben, scheitert an ihrer lückenhaften Vorbildung, die ein arroganter Universitätsassistent gnadenlos offenlegt.
Als Geliebte des Ministerialrats Pichota scheint sich ihr Leben zu wenden, doch als sie von ihm schwanger wird, lässt er sie mit lediglich 100 Mark allein. Die mittlerweile steckbrieflich gesuchte Anita G. zieht von Ort zu Ort, bis sie sich schließlich wegen der bevorstehenden Geburt ihres Kindes der Polizei stellt. Das Kind wird ihr weggenommen, und im Frauengefängnis sieht sie ihrer bevorstehenden Verurteilung entgegen.
1937 in Leipzig als Kind jüdischer Eltern geboren, wächst sie nach deren Rückkehr in der DDR auf und arbeitet dort als Telefonistin. Nach ihrer Flucht in den Westen wird sie Krankenschwester, begeht jedoch einen Diebstahl und wird zu Bewährung verurteilt. Sie entzieht sich ihrer Bewährungshelferin und zieht in eine andere Stadt.
Bei einer Plattenfirma wird sie Geliebte ihres Chefs, der sie schließlich zugunsten seiner Ehefrau anzeigt. Auch ihren nächsten Job als Zimmermädchen verliert sie aufgrund eines ihr unterstellten Diebstahls. Ihr Versuch, sich an der Universität einzuschreiben, scheitert an ihrer lückenhaften Vorbildung, die ein arroganter Universitätsassistent gnadenlos offenlegt.
Als Geliebte des Ministerialrats Pichota scheint sich ihr Leben zu wenden, doch als sie von ihm schwanger wird, lässt er sie mit lediglich 100 Mark allein. Die mittlerweile steckbrieflich gesuchte Anita G. zieht von Ort zu Ort, bis sie sich schließlich wegen der bevorstehenden Geburt ihres Kindes der Polizei stellt. Das Kind wird ihr weggenommen, und im Frauengefängnis sieht sie ihrer bevorstehenden Verurteilung entgegen.
